Zen-Gruppe Bern

Nadine Lichtsteiner, Regula Kaishin Siegfried
Nadine Lichtsteiner, Regula Kaishin Siegfried

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zen-Gruppe Bern existiert in der jetzigen Form seit Januar 2000.

 

Die Gruppe wird von den Zen-Nonnen Regula Siegfried und Nadine Lichtsteiner geleitet, beide ursprünglich in der Tradition von Taisen Deshimaru, einem japanischen Zen-Meister, der ab 1972 in Frankreich und Europa das Soto-Zen etablierte.

Regula Kaishin Siegfried  praktiziert seit 1993 Zen, wurde 1996 von Michel Misen Meiho Bovay zur Zen Nonne ordiniert und war 15 Jahre seine Schülerin. Nach seinem Tod suchte sie weitere Wege und war 14 Jahre Schülerin von Linda Myoki Ryugo Lehrhaupt (Zen Heart Sangha) die ihr 2024 die Dharmaübertragung und somit die Berechtigung als Zen- Lehrerin zu unterrichten, übermittelt hat.

Nadine Lichtsteiner praktiziert seit 1995, lebte 2 Jahre im Tempel Kanjoji und ist Schülerin von Raphael Tiriet. (Association Zen Internationale, AZI).

Seit 2005 leiten wir das Dojo zusammen, was eine grosse Bereicherung für alle ist.

 

Wir haben grosse Unterstützung von Sanghamitgliedern, die regelmässig kommen und Aufgaben übernehmen, wie z. B. den Aufbau des Dojos und Kjosaku (Verantwortung für das Dojo und die Abläufe) übernehmen

 

In der Zen- Gruppe Bern folgen wir weiterhin den Lehren der AZI mit Ergänzungen aus anderen Richtungen. Seit einem Jahr ist es nach Absprache möglich, zusätzlich zum Zazen, mit Regula Kaishin Koanarbeit zu machen.

 

Die Zen-Gruppe Bern ist Mitglied der Association Zen Internationale (AZI), Fondation Maître Taisen Deshimaru.

 

Die Unterweisung erfolgt über die Praxis des Zazen, das stille Sitzen, sowie kurze Erläuterungen zur Körperhaltung und zu den buddhistischen Lebensgrundsätzen. Zum Ende der Meditation wird eine kleine Zeremonie mit Sutren (alte Lehrtexte in sino- japanisch) gemacht und anschliessend Samu, für jene, die noch 10 Minuten Zeit haben.  (Aufräumen, Putzen


Für wen ist Zazen geeignet?

Zazen ist für alle geeignet, die sich ernsthaft mit dem Weg der Meditation und der buddhistischen Lehre auseinandersetzen möchten.

 

Die Bereitschaft, 2 mal 35 Minuten still zu sitzen und sich mit den anderen Teilnehmenden zu harmonisieren ist die einzige Voraussetzung. Am letzten Dienstag des Monats gibt es nur eine Sitzperiode à 60 Minuten ohne Gehmeditation

 

Kann Meditation schädlich sein?

In akuten Situationen von Angst, Depression oder Burnout sollten Sie sich in psychologische Behandlung begeben. Meditation kann unterstützend sein, bietet aber keine kurzfristige Lösung bei Problemen jeglicher Art. 

Eine wohlwollende und aufmerksame Atmosphäre wirkt in der Regel unterstützend und trägt zur Entwicklung bei.

Sollten Sie Zweifel haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Mit unserer langjährigen Erfahrung mit Meditation, Körpertherapie und  Achtsamkeit können wir sie gerne beraten und Ihre Fragen mit ihnen besprechen. 

 

Die vielen Meditationstools die aktuell online angeboten werden, können hilfreich sein. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass es ungünstig und eventuell schädlich ist, wenn man ohne Austausch und ohne Verbindung mit einer Gemeinschaft immer für sich selbst übt. Es können sich falsche Körper- und Geisteshaltungen einstellen, die längerfristig mehr Schaden anrichten, als dass sie helfen. Deshalb empfehlen wir unbedingt die Erfahrung der gemeinsamen Praxis und Verbundenheit, in welcher wir lebendigen und menschlichen Kontakt haben.